Ehemalige ESOP-Stipendiatin Bettina Heim im Portrait

Portraitfoto Bettina Heim

Bettina Heim (Foto: ETH Alumni Vereinigung)

08. Juni 2018 – Einst war Bettina Heim erfolgreiche Eiskunstläuferin und ambitionierte Physik-Studentin, heute tüftelt die ehemalige ESOP-Stipendiatin der ETH Zürich an Supercomputern.

Bereits in ihrer Bachelorarbeit, die sie im renommierten Fachjournal „Science“ publizieren konnte, hatte sich Bettina Heim mit Quantum computing auseinandergesetzt. Dabei handelt es sich um ein Konzept, das auf den Gesetzen der Quantenmechanik beruht. Dem Thema ist sie bis heute treu geblieben, bloss das Arbeitsumfeld hat sich geändert: Vom ETH-Campus hat Bettina Heim in die Forschungsabteilung von Microsoft gewechselt, wo sie seit 2017 als Software-Entwicklerin arbeitet.

In einem Team von Physikern, Mathematikern, Computerwissenschaftlern und Elektroingenieuren erforscht und erarbeitet sie die Programmiersprache Q#, mit der Algorithmen von mathematischen Formeln in brauchbare Softwareformate übersetzt werden können. Daraus entwickelte Anwendungen ermöglichen zum Beispiel effiziente Simulationen für komplexe Probleme in den Bereichen Physik, Chemie und Biologie, mit denen Standard-Computer überfordert wären. Dass es noch ein langer Weg zur direkten Anwendung dieser Innovationen ist, schreckt Bettina Heim dabei nicht ab: „Auch wenn wir den konkreten Nutzen heute vielleicht nur erahnen können, arbeite ich sehr motiviert an der Erforschung neuer Lösungen.“

Lesen Sie hier das inspirierende Interview mit einer Frau, die stets ihren eigenen Weg geht und sich nicht scheut, das Unmögliche zu versuchen.

Zurück