Das Gehirn zum Leuchten bringen

Lino Guzzella mit Karl Deisseroth während seines Gastvortrags in der Semper Aula. (Bild: NOMIS Foundation)

25.10.2017 – Wie können wir die Funktionsweise des Gehirns verstehen? Der Stanford-Psychiater, Neurowissenschaftler und Bioingenieur Karl Deisseroth erleuchtet buchstäblich das Gehirn, um seine zelluläre Aktivität zu erforschen. Bei einem Gastvortrag in der Semper Aula sprach er über Optogenetik. Mit dieser von ihm entwickelten Technik lassen sich Neuronen im lebenden Gehirn mithilfe von Licht steuern.

Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich, stellte den renommierten US-Neurowissenschaftler vor, dem im weiteren Verlauf der Woche der 2017 NOMIS Distinguished Scientist Award verliehen wurde. Die NOMIS Stiftung zeichnet mit dem Forschungspreis Wissenschaftler aus, die unkonventionelle akademische Wege verfolgen. Um wissenschaftliche Forschung mit Pioniercharakter zu fördern, unterstützt die NOMIS Foundation darüber hinaus auch neue Ansätze in der Grundlagenforschung an der ETH Zürich durch grosszügige Donationen. Ziel der Forschungen von Karl Deisseroth ist es, neue Therapieansätze für psychische Erkrankungen wie Depressionen zu finden.

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