Erfolg der Forschungsinitiative Skintegrity

Nahaufnahme einer Hand

(Bild: Flickr / Tom Tetro)

20.08.2018 – Im Rahmen der Initiative Skintegrity kamen Forschende zu einer unerwarteten Erkenntnis: Lymphgefässe spielen eine verstärkende Rolle, wenn sich die Metastasen nicht vom Primärtumor, sondern von anderen Organen aus verbreiten. Dies bedeutet je mehr Lymphgefässe im metastasierten Organ vorhanden sind, umso mehr wachsen die Tumore auch in entfernten Organen. Die Tumorzellen nutzen also die Lymphgefässe, um sich im Körper noch mehr auszubreiten.
Diese Erkenntnis könnte in weiter Zukunft auch als Ansatz für mögliche Therapien dienen.

Forschungsergebnisse deuten nämlich auch darauf hin, dass eine höhere Dichte an Lymphgefässen es dem Immunsystem erschwert, die Tumorzellen zu bekämpfen. Möglicherweise könnte deshalb eine Unterdrückung dieser Funktion der Lymphgefässe zur Behandlung von Krebs beitragen.

Das im Online-Wissenschaftsmagazin «Science Advances» veröffentlichte Ergebnis zeigt eindrücklich, welches Potential die gemeinsame Expertise und enge Zusammenarbeit von Forschenden und Klinikern im Bereich der Hautforschung hat.

Das interdisziplinäre Flaggschiffprojekt Skintegrity bündelt das Fachwissen und die Infrastruktur von 26 Forschungsgruppen der ETH Zürich, der Universität Zürich sowie der universitären Spitäler von Zürich und untersucht die Grundlagen, Therapien und Diagnoseverfahren von Hauterkrankungen und Wundheilungsstörungen.

Um diese neuen Erkenntnisse in Lösungen für Patienten umzusetzen, braucht es Ihre Unterstützung. Mit Ihrem Engagement können an SKINTEGRITY beteiligte Professoren ihre Forschung und Lehre in der Hautforschung ausbauen, Doktoratsprojekte durchgeführt und neue Ansätze zur Heilung gefunden werden. Wie auch Sie das Flagschiffprojekt fördern können, lesen Sie hier.

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