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Jahresbericht 2019: Wichtige Impulse für Forschung und Lehre

Collage aus verschiedenen Bildern.

01.04.2020 – Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen haben sich 2019 erneut massgeblich für die ETH Zürich engagiert: Die ETH Foundation erhielt von ihnen im letzten Jahr rund 120 Millionen Schweizer Franken an Zuwendungen. Wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist, stammen 29 Prozent der zusätzlichen Mittel von über 3000 Privatpersonen, 29 Prozent von Unternehmen und 42 Prozent von anderen Stiftungen bzw. weiteren Organisationen.

Die meisten Privatpersonen spenden zu Lebzeiten. Doch immer mehr Menschen berücksichtigen die ETH Foundation auch in ihrem Testament. «Hinter jeder Donation und jedem Nachlass steht eine persönliche Geschichte und der Wunsch, etwas zu bewegen», erklärt Donald Tillman, Geschäftsführer der ETH Foundation.

Lehrforschung als perfekter Match

So auch im Fall der Donation der Familie Cooper: Donald C. Cooper war ein australischer Arzt, der 1943 in London verstarb und dessen Onkel Thomas 1862 die Firma Coopers Brewery gegründet hatte. Donald C. Cooper interessierte sich sehr für die Psychologie C. G. Jungs. Dieser lehrte 1933 bis 1941 an der ETH, ab 1935 als Professor. So kam es, dass Donald C. Cooper in einer letztwilligen Verfügung festhielt, er wolle die Lehre und Forschung im Bereich Psychologie an der ETH Zürich fördern.

Gemeinsam mit der ETH Foundation haben nun die Nachkommen von Donald C. Cooper im vergangenen Jahr verschiedene Möglichkeiten geprüft, wie die Mittel aus dem Fonds mit Blick auf die zukunftsorientierte Forschung und Lehre an der ETH im Sinne ihres Vorfahrens eingesetzt werden kann. Dank der grosszügigen Unterstützung von Donald C. Cooper und der Familie Cooper aus Südaustralien in der Höhe von rund 25 Millionen Schweizer Franken kann die ETH Zürich nun in den kommenden Jahren die Lehrforschung weiter stärken. Konkret gefördert werden vier Professuren und das «Decision Science Laboratory» am Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften sowie am Departement Informatik. Für die ETH Zürich kommt diese Unterstützung zur richtigen Zeit, stehen in den kommenden Jahren doch in verschiedenen Bereichen Curriculumsreformen an.

Zahlreiche Spenden und Donationen für Rehabilitation

Auch andere Donationen haben im vergangenen Jahr strategische Schwerpunkte der ETH entscheidend vorangebracht. So unterstützt die Werner Siemens-Stiftung das neue Zentrum für Digitales Vertrauen. Ziel der ETH-Forschenden und der Universität Bonn ist es, eine neue Sicherheitsarchitektur für das Internet zu entwickeln und damit Sicherheit im digitalen Datenaustausch zu ermöglichen. Die Stavros Niarchos Foundation sowie zahlreiche Privatpersonen unterstützen mit ihren Donationen das Vorhaben, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen dank umfassender Rehabilitation die selbstständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Gemeinsam die gegenwärtige und künftige Krisen meistern

Gönnerinnen und Gönner sowie Partner sind für die ETH Zürich auch in der aktuellen Lage enorm wichtig. Dank ihrer Unterstützung des Corona-Impulsfonds können Massnahmen und Projekte schnell und flexibel angestossen werden: Von der Realisierung notwendiger Sofortmassnahmen über die Unterstützung von Studierenden durch zusätzliche Mittel für Stipendien bis hin zu mittel- bis langfristigen Bestrebungen in der Wissenschaft.

 

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