Ein Leben für Forschung und Lehre

 

Als einziger Sohn eines Hafnermeisters wurde Alfred Büchel 1926 in Gossau (SG) geboren. Anstatt in die Fusstapfen des Vaters zu treten, besuchte er gemäss dem Beschluss des Familienrats die Kantonsschule St. Gallen. Mit dem Maturazeugnis in der Tasche zog er nach Zürich, um das Maschinenbaustudium anzutreten. Unterbrochen durch einige Praktika erlangte er im Jahre 1949 das Diplom.

Die Kyburger als Lebensfreunde

Bald nach Studienantritt trat Alfred Büchel der akademischen Verbindung «Kyburger» bei, was sich als folgenreiche Entscheidung herausstellen sollte: In der Verbindung knüpfte er lebenslange Freundschaften und pflegte mit seinen Freunden über Gott und die Welt zu diskutieren, gerne auch beim gemütlichen Mittagessen im Zeughauskeller. Auch war er Mitglied der Kyburger-Faustballmannschaft. Unter den Kyburgern galt Alfred Büchel im besten Sinne als «seriös». Aber auch als besonders, weil auch die Freunde, die ihn näher kannten, das Gefühl hatten, ihn doch nicht zu kennen.

Beruflicher Weg an der ETH

Alfred Büchels eindrückliche Karriere an der ETH Zürich nahm nach einem zweijährigen Studienaufenthalt in England ihren Anfang am Betriebswirtschaftlichen Institut (BWI). Er blieb der Hochschule bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1991 treu. Am BWI arbeitete Alfred Büchel als Assistent und verfasste eine Dissertation.

Kurz darauf wurde zum Assistenzprofessor für technische Betriebswissenschaften an der ETH gewählt und 1973 zum ausserordentlichen Professor befördert. Nach seiner Berufung zum ordentlichen Professor, die er mit der Kyburgergemeinschaft gross feierte, betreute er das Institut für Methodik sowie Planung und Informationssysteme. In seiner Forschung befasste sich Alfred Büchel insbesondere mit den Gebieten der Produktionsplanung und Produktionssteuerung. Aufgrund seiner zurückhaltenden und loyalen Persönlichkeit wurde Alfred Büchel an der ETH während seiner Laufbahn und auch später allseits sehr geschätzt.

Verbundenheit zur ETH über das Leben hinaus

Neben seinem grossen Engagement an der ETH und bei den Kyburgern blieb Alfred Büchel wenig Zeit. Er bereiste jedoch ausgiebig fremde Länder. In der Schweiz zog es ihn immer wieder ins Hotel Waldhaus in Sils-Maria. In den letzten Lebensjahren lebte Alfred Büchel sehr zurückgezogen. Seinem letzten Willen gemäss fördert die ETH Zürich Foundation aus seinem Nachlass die Forschung und Lehre an der ETH Zürich.

 

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