Eine starke Partnerschaft für eine starke Zukunft

Gräfin Heidi Goess-Horten besucht die ETH Hoenggerberg zum Dankesanlass an die Helmut Horten Stiftung am Montag, 12. Juni 2017. (ETH/Alessandro Della Bella)

13.06.2017 – Der Name Helmut Horten hat in der Schweizer Medizin einen klingenden Namen: Zweck der vom deutschen Warenhaus-Pionier Helmut Horten 1971 gegründeten Stiftung ist die Förderung des Gesundheitswesens durch Zuwendungen an medizinische Forschungs- und Lehrinstitutionen. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung 120 Millionen Franken ausgeschüttet.

Davon sind 68 Millionen nach Zürich zur ETH, zur Universität und zum Unispital geflossen. In Zürich gingen die Mittel einerseits an das Horten Zentrum, das klinisch-medizinische Informationen aus wissenschaftlichen Studien für die Praxis aufbereitet, und dieser zur Verfügung stellt. Die Hochschulen erhielten hauptsächlich Anschubfinanzierungen für junge Forschende – vom Doktoranden bis zur jungen Professorin – sowie für Ärztinnen und Ärzte.

Dank der neusten Zuwendung der Helmut Horten Stiftung an die ETH Zürich Foundation kann die ETH die Biomedizin erneut ausbauen. Damit stärkt die ETH Zürich ihre internationale Spitzenposition im Bereich der Life Sciences und der personalisierten Medizin wesentlich.

Als Zeichen der grossen Wertschätzung gegenüber dem jahrzehntelangen Wirken der Stiftung wurde am 12. Juni im Gebäude HCI auf dem Hönggerberg der Hörsaal G3 nach Helmut Horten benannt und festlich eingeweiht.

«Diese Hörsaaltaufe ist ein kleines Zeichen der Wertschätzung für ein grosses und anhaltendes Engagement der Stiftung», sagte ETH-Präsident Lino Guzzella an diesem Anlass. Vor dem Hintergrund, dass Gesundheitswissenschaften und Medizin zentrale Themen für die ETH sind, erhoffe man sich von einer starken Partnerschaft mit der Horten-Stiftung auch künftig wichtige Impulse für den Forschungsplatz Zürich, so der ETH-Präsident.

«Die Saat ist aufgegangen», sagte Stiftungsrat der Helmut Horten Stiftung Hans Hengartner, emeritierter Immunologie-Professor an UZH und ETH. «Wir blicken zufrieden auf viele Jahre von fruchtbarem Wirken zurück, in denen die biomedizinische Forschung wahre Entwicklungssprünge vollzogen hat. Wir sind glücklich, dass die Helmut-Horten-Stiftung ihren Teil beitrug, damit die Zürcher Hochschulen und das Universitätsspital diese Entwicklung mitprägen konnten.»

Lesen Sie den gesamten ETH-Newsbeitrag zur Partnerschaft hier.

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