Max Rössler-Preis

Renommierter ERC Synergy Grant geht an Rössler-Preisträgerin

Nicola Spaldin bei der Arbeit

10.12.2018 – Sie erforscht die Materialien der Zukunft und gewinnt dafür Auszeichnung um Auszeichnung. Jetzt gelang Nicola Spaldin, ETH-Professorin für Materialtheorie und Rössler-Preisträgerin, ein weiterer Erfolg. Sie erhält den renommierten ERC Synergy Grant über insgesamt 13.9 Millionen Euro, der vom Europäischen Forschungsrat der EU vergeben wird. Das Stipendium für herausragende Forschungsprojekte wird ihr gemeinsam mit Gabriel Aeppli, Photonenforscher des Paul Scherrer Instituts (PSI), Henrik Rønnow, Neutronenforscher der EPF Lausanne und Alexander Balatsky, theoretischer Physiker der Universität Stockholm, verliehen. Damit gehören drei der vier hochkarätigen Forschenden zum ETH-Bereich.

Nicola Spaldin und ihre Kollegen bündeln ihr Fachwissen, um gemeinsam ins Innerste der Materie zu blicken. Mit den Grossforschungsanlagen des PSI wollen sie Quanteneigenschaften von Materialien aufdecken, die mit den bisher eingesetzten Methoden nicht sichtbar gemacht werden konnten. Die Forschenden planen zudem, neue Materialien mit nützlichen Quanteneigenschaften zu entwickeln. Solche Eigenschaften könnten in Zukunft für die Datenverarbeitung oder Datenspeicherung von Nutzen sein und so das Rückgrat der Elektronik der Zukunft bilden, die schneller, kleiner und energieeffizienter werden muss.

Nicola Spaldin, seit 2011 als Professorin an der ETH Zürich tätig, wurde in der Vergangenheit mehrfach für ihre exzellente Forschung ausgezeichnet. 2012 erhielt sie den von ETH-Alumnus Max Rössler initiierten Rössler-Preis, der an herausragende Nachwuchswissenschaftler vergeben wird. 2015 folgte mit dem Körber-Preis eine der bedeutendsten Wissenschaftsauszeichnungen Europas und 2017 wurde Spaldin mit dem L’Oréal-Unesco-Preis for Women in Science geehrt.

Im Video von France 24 erfahren Sie mehr zu Nicola Spaldin und ihrer Forschungstätigkeit.

 

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